Tiefenatmung


Die Tiefenatmung ist eine wirkungsvolle Methode der Selbsterkenntnis, die bereits in sehr alten Kulturen angewandt wurde.

Zunächst ein paar Fakten zu unserer Atmung:
Das Atemvolumen eines Erwachsenen liegt im Durchschnitt bei ca. 4,8 Litern. Davon werden im Ruhezustand ca. 0,5 Liter genutzt.

Wenn wir davon ausgehen, dass Atem Lebensenergie ist, nutzen wir also lediglich 10% unseres Potentials.

Warum ist das so?
Wir alle haben in unserer Kindheit schmerzhafte Erfahrungen gemacht, denen wir nicht ausweichen konnten. In der Reduzierung des Atmens fanden wir eine gute Möglichkeit, den Schmerz zu reduzieren, denn weniger atmen bedeutet weniger spüren.

Dieses Atemmuster wird zur Gewohnheit, die wir auch später im Leben beibehalten und als "normal" ansehen. Jedoch was dem Kind ein Schutz war, wird dem Erwachsenen zum Hindernis, denn es erschwert den Zugang zu allen Gefühlen, auch den angenehmen.

Was ist mit den Gefühlen, die wir bislang in unserem Leben durch die reduzierte Atmung verdrängt haben?
Alle Erfahrungen (auch die nicht bewusst wahrgenommenen) sind in den Zellen unseres Körpers gespeichert. Schmerzhafte Erfahrungen führen zu Spannungen, Widerständen und Blockaden.

In der Tiefenatmung gehen wir den umgekehrten Weg. Durch beschleunigtes und verbundenes Atmen erhöhen wir die Energie im Körper. Dadurch kommen Widerstände und Blockaden an die Oberfläche und können durch das Atmen gelöst werden. Im geschützten Rahmen der therapeutischen Atemsession kann Schmerzhaftes noch einmal durchlebt und so gewandelt werden.

Die in der Tiefenatmung gemachten Erfahrungen wirken auch in unseren Alltag hinein und wir können zu mehr Lebendigkeit und Lebensfreude finden.




 

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Therapie

Monika Rapp